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"Sycube": Crowdinvesting-Projekt will den E-Bikesharing-Markt erobern

28.01.2018 17:51 Das Wiener Unternehmen Sycube hat zwar nicht das Rad neu erfunden, dafür jedoch ein innovatives und vollautomatisches Verleih- und Ladesystem für Fahrräder mit und ohne Elektroantrieb entwickelt. Mit den Mitteln einer neuen Crowdinvesting-Kampagne auf CONDA möchte das Unternehmen nun an Marktmacht gewinnen.
"Sycube": Crowdinvesting-Projekt will den E-Bikesharing-Markt erobern

Zwei Drittel der Österreicher sind mit dem Fahrrad unterwegs. Das hält die Menschen einerseits fit, aber auch mobil. Radfahren ist nicht nur eine beliebte sportliche Betätigung und Freizeitbeschäftigung. Etwa neun von zehn Personen nutzen das Fahrrad auch als Verkehrsmittel für Erledigungen im Alltag. Auch Fahrräder mit elektrischem Antrieb erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Etwa zwei Drittel interessieren sich für Elektrofahrräder, doch nur einer von drei Österreichern erwägt auch einen Kauf. (Quelle: VCÖ-Radfahrumfrage 2017)

"Die naturgemäß höheren Kosten bei Fahrrädern mit Elektroantrieb, das Denken ans rechtzeitige Aufladen und die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder generell stehen dem Spaß im Weg", erklärt das Unternehmen "Sycube" in einer aktuellen Presseaussendung. Genau für dieses Problem möchte das in Wien-Landstraße ansässige Unternehmen eine Lösung gefunden haben.

Ein Knubbel als Erfolgsrezept

Dank der innovativen Bauweise ist das System für Fahrräder sämtlicher Hersteller geeignet. Rein mit Muskelkraft betriebene Modelle und jene mit elektrischer Unterstützung können in einem System parallel verwendet werden. Fixstern im Sycube-Universum ist ein faustgroßer Knubbel, der mit einer Zugkraft von 10.000 Newton das Fahrrad im Bike-Holder sichert und dank Ladepunkten elektrisch betriebene Fahrräder auflädt. Das System ist hochgradig diebstahl- und vandalismussicher sowie wetterbeständig. Die Entlehnung kann mittels Code oder Karte am Terminal oder auch mit einer App erfolgen. Ist das Fahrrad entsperrt, kann man dieses aus dem Bike-Holder schieben und sofort losfahren. Die E-Bikes sind dann bereits aufgeladen und dem Fahrradspaß steht nichts mehr im Wege.

Projektvideo:

„Alleinstellungsmerkmale sind die automatische Ladefähigkeit im öffentlichen Raum, die vollständigen Softwarelösungen inklusive Abrechnung und Verwaltung sowie die Skalierbarkeit des Systems“, hebt Geschäftsführer Klaus Ziegler die Vorzüge hervor. Jedes bestehende System kann durch eine beliebige Anzahl weiterer Einheiten erweitert werden.

Zahlreiche Vorzeige-Projekte

Die Software des Citybike Wien-Systems stammt von Sycube. Komplettlösungen von Sycube sind bereits in der Seestadt Aspern (Seestadtflotte), Weiz (Weizbike), in der Schweiz (PubliBike) sowie im deutschen Mainz (MVGmeinRad) im Einsatz. Ein voller Erfolg ist auch das Projekt p-cycle in Perchtoldsdorf und Liesing: „In Perchtoldsdorf haben wir das vollautomatische Verleihsystem 2015 als Pilotgemeinde implementiert. Wir konnten seither feststellen, dass das p-cycle für den Nahverkehr tatsächlich eine ideale Alternative zum Auto darstellt“, sagt Bürgermeister Martin Schuster.

Bisher ist Sycube vor allem als Hersteller in Erscheinung getreten, in Zukunft überlegt das Unternehmen aber auch, selbst Fahrradverleihsysteme zu betreiben: „Heute sagen wir sehr wohl, dass wir auch selbst Betreiber sein können wie etwa die Deutsche Bahn“, erklärt Geschäftsführer Klaus Ziegler.

Early-Bird-Bonus für Crowdinvestoren der ersten Stunde

Um an Marktmacht zu gewinnen, startet Sycube heute (8. August) auf der österreichischen Crowdinvesting-Plattform CONDA eine Kampagne (hier geht's zum Projekt auf CrowdCircus.com). Eine Beteiligung am Investment ist schon ab 100 Euro möglich. Die Fundingschwelle liegt bei 50.000 Euro, das Fundingziel bei 500.000 Euro. Für schnelle Investoren haben sich CONDA und Sycube einen besonderen Benefit einfallen lassen: "Wer bis 27. August investiert, erhält dank Early-Bird-Bonus 5,5 Prozent Zinsen anstatt der Mindestverzinsung in der Höhe von 4,5 Prozent. Das gilt auch für Großinvestoren ab 5.000 Euro. Alle Crowdinvestoren profitieren auch von einer Unternehmenswertbeteiligung", heißt es in der aktuellen Presseaussendung.

„Es handelt sich um eine Investition in Wachstum. Wir brauchen mehr Schlagkraft am Markt und möchten mit dem Geld aus Crowdinvesting die Marktbearbeitung beschleunigen“, so Ziegler. In einer ersten Phase der Offensive sollen Vertrieb und Marketing gestärkt und in der zweiten Phase auch noch ein Softwareprogrammierer an Bord geholt werden.

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