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„Qualität vor Quantität“ | Rendity im Interview

28.01.2018 17:48 Im CrowdCircus-Interview erklärt Tobias Leodolter, Co-Founder und CMO der Crowdinvesting-Plattform „Rendity“, welches Konzept und welche Personen hinter der Plattform stehen, warum das Team bei der Projektauswahl sehr selektiv vorgeht und welche Aktivitäten für das zweite Halbjahr 2017 geplant sind.
„Qualität vor Quantität“ | Rendity im Interview

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CrowdCircus.com: Wer oder was steckt eigentlich hinter dem Konzept von „Rendity“?

Tobias Leodolter: Gegründet wurde Rendity von dem IT-Experten Lukas Müller, dem Juristen Mag. Tobias Leodolter und Steuerberater Paul Brezina M.A. mit der Vorstellung den Investitionsprozess in Immobilienentwicklungsprojekte zu vereinfachen und zu demokratisieren.

CrowdCircus.com: Wie lange gibt es Euch bereits und welche Projektanzahl und Volumen konntet ihr bislang erfolgreich abwickeln?

Tobias Leodolter: Wir haben Rendity 2015 gestartet und haben seitdem ein Fundingvolumen von mehr als EUR 1,5 Mio. aufgeteilt auf 7 Projekte erreicht. Seit unserer Gründung haben wir fast EUR 500.000 an unsere Investoren ausgeschüttet.

Mag. Tobias Leodolter, Co-Founder & CMO, Rendity

 

CrowdCircus.com: Gerade im deutschsprachigen Raum ist – zumindest mit Blick auf Aktien – keine richtige Investitionskultur zu erkennen. Crowdinvesting und insbesondere Immobilien-Crowdinvesting stellen hier jedoch eine große Ausnahme dar. Woran liegt das Eurer Meinung nach?

Tobias Leodolter: Deutschsprachige Investoren sind von einem hohen Sicherheitsbedürfnis geprägt. So liegt es auf der Hand, dass Sparbuch und Bausparen – trotz negativer Effektivverzinsung - in Deutschland und Österreich zu den beliebtesten Anlageformen zählen. Aktien und Veranlagungsprodukte mit höherer Volatilität werden hierzulande eher kritisch betrachtet und konnten sich im Vergleich zu anderen Ländern nicht breitenwirksam durchsetzen. Die Niedrigzinspolitik der letzten Jahre hat aber selbst den risikobewusstesten Sparer dazu veranlasst über alternative Finanzierungsformen nachzudenken. Gerade hier zeigt sich das große Interesse am Immobiliencrowdinvesting: ich habe eine attraktive Verzinsung gepaart mit einem vertrauten Produkt nämlich Immobilien.

CrowdCircus.com: Einerseits verzeichnet Immobilien-Crowdinvesting eine hohe Nachfrage, andererseits sind auch gerade in diesem Bereich bereits viele verschiedene Plattformen aktiv im Markt positioniert: Wie könnt ihr Euch in diesem kompetitiven Marktumfeld differenzieren? Worin bestehen Eure Alleinstellungsmerkmale?

Tobias Leodolter: Rendity hat von Anfang auf Qualität vor Quantität gesetzt. Wir bieten unsere Projekte von erfahrenen Immobilienentwicklern in attraktiven A-Lagen wie Wien oder Berlin an. Bei uns heißt „zentrale Lage“, dass sich ein Projekt in fußläufiger Entfernung zur nächsten U-Bahnstation befindet und nicht 20 Minuten mit dem Auto bis zur Stadtgrenze. Damit sich unsere Investoren auf einen Blick ein Bild von einem konkreten Projekt machen zu können, haben wir das Rendity Rating entwickelt.

CrowdCircus.com: Immer wieder fragen sich Crowdinvesting-„Neulinge“, wie die teilweise durchaus hohen Verzinsungen bei Immobilien-Crowdinvesting-Projekten zustande kommen: Könnt ihr hier für Aufklärung sorgen? 

Tobias Leodolter: Bei der Immobilienfinanzierung muss man unterscheiden zwischen dem Eigenkapital, das vom Immobilienentwickler selbst aufgestellt wird, und dem Fremdkapital, das üblicherweise von der Bank kommt und grundbücherlich besichert ist. Um überhaupt erst an einen - relativ günstigen - Kredit zu bekommen, erwarten Banken eine gewisse Eigenkapitalunterlegung und eine grundbücherliche Besicherung. Unsere Investoren können sich dann am Eigenkapital für Immobilienprojekte beteiligen und erhalten eine risikoadäquate Verzinsung.

CrowdCircus.com: Was waren rückblickend gesehen die größten Hürden, die Rendity meistern musste, um seine heutige Marktposition zu erreichen?

Tobias Leodolter: Aufgrund unseres strengen Prüfprozesses war es nicht immer einfach an hochqualitative Projekte zu kommen. Um stets Projekte auf der Plattform zu haben, wäre es sicher einfacherer gewesen Projekte auch in Speckgürtellagen mit hohen Klumpenrisiken anzubieten. Wir haben uns im Interesse unserer Investoren aber ganz bewusst gegen diesen Weg entschieden und ernten nun die Früchte für diese Entscheidung: gemessen an den Rückzahlungen ist Rendity mit Abstand Marktführer in Österreich.

CrowdCircus.com: Was darf man sich von Rendity im zweiten Halbjahr 2017 erwarten? Könnt ihr uns bereits einen kleinen Einblick in die weitere Projekt-Pipeline geben?

Tobias Leodolter: Wir bereiten gerade die nächsten Projekte für das zweite Halbjahr 2017. Insgesamt werden wir unseren Investoren ein Fundingvolumen von EUR 2,0 Mio in urbanen Lagen anbieten. Ganz besonders freut uns, dass wir ein Leuchtturmprojekt gewinnen konnten. Mehr dazu werden wir im Herbst veröffentlichen.

CrowdCircus.com: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!

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