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Crowdfunding-Jahresrück- und Ausblick | zinsbaustein.de im Interview

CrowdCircus.com 14 January 2018

Highlights 2017, Wünsche an den Regulator & die Konkurrenz, Pläne 2018 | Volker Wohlfarth, Geschäftsführer bei der deutschen Immobilien-Crowdinvesting-Plattform zinsbaustein.de, im Plattform-Interview mit CrowdCircus.com.

Interviewpartner-Portrait:Volker Wohlfarth ist Geschäftsführer bei zinsbaustein.de. Er verantwortet Marketing, Produkt, und IT und verfügt über langjährige Marketing- und Interneterfahrung. Zuletzt war er VP Customer bei ImmobilienScout24 und zuvor bei erento, eBay und Toshiba tätig.

CrowdCircus: Herr Wohlfarth, Wie würden Sie das Crowdfunding-Jahr 2017 in nur einem Wort beschreiben?

Volker Wohlfarth: Boom. 

CrowdCircus: Auf welche Highlights 2017 werden Sie und Ihr Team noch länger stolz zurückblicken?

Volker Wohlfarth: Insgesamt sind wir begeistert davon, wie schnell der Crowdfunding-Markt in Deutschland wächst. Das zeigt uns, dass unser Ansatz sinnvoll ist und einen wirklichen Bedarf bei unseren Kunden erfüllt.

Wir selbst haben mit „WAVE waterside living berlin“ unser erstes Funding mit dem gesetzlichen Maximalvolumen von 2,5 Millionen Euro abgeschlossen und beim „Pflegezentrum Liebfrauenhaus“ 600.000 Euro in rund drei Stunden finanziert.

Wir sind aber auch stolz auf die ganzen Projekte, die wir abgelehnt haben. Unser Credo war von Anfang an „Qualität vor Quantität“. Was es bei uns auf die Plattform schafft, hat hohe Qualität – dieses Feedback bekommen wir auch immer häufiger von unseren Kunden.  

CrowdCircus: Stichwort „Neujahrsvorsätze“: Welche Hoffnungen beziehungsweise Wünsche äußern Sie an die nächste Bundesregierung mit Bezug auf die weitere Entwicklung sowie Organisation und Regulierung des Crowdfunding-Marktes?

Volker Wohlfarth: Wir hoffen, dass das Kleinanlegerschutzgesetz nicht ausgehebelt oder eingeschränkt wird. Die hohe Nachfrage, die vor allem von sehr erfahrenen Investoren kommt, zeigt uns, dass unser Produkt als sinnvolle Anlagealternative in der Niedrigzinsphase angesehen wird. Danach suchen viele Anleger aktuell verzweifelt. Auf der anderen Seite steigen die Baukosten und auch der Kapitalbedarf der Projektentwickler. 

Wenn die maximalen Investitionssummen herabgesenkt werden, wäre Immobilien-Crowdinvesting in seiner aktuellen Gestalt kaum mehr möglich. Wir müssten uns in den prospektpflichtigen Bereich bewegen, mit allen Nachteilen, die damit einhergehen: hohe Kosten, die indirekt auf Kunden umgelegt werden müssen, hohe Mindestinvestitionen etc.

Volker Wohlfarth, Geschäftsführer bei der deutschen Immobilien-Crowdinvesting-Plattform zinsbaustein.de, im Plattform-Interview mit CrowdCircus.com 


CrowdCircus: Der deutsche Crowdfunding-Markt wächst und umfasst mittlerweile eine hohe Anzahl unterschiedlichster Plattformen – haben Sie hinsichtlich einer langfristig erfolgreichen und fairen Marktentwicklung konkrete Vorschläge oder Erwartungen, die Sie sich von Mitbewerbern wünschen oder sogar voraussetzen?

Volker Wohlfarth: Wir wünschen uns, dass alle Plattformen möglichst hohe Qualitätsstandards bei der Auswahl ihrer Projekte implementieren. Wenn Projekte scheitern, schadet das nicht nur den Anlegern, sondern dem gesamten Crowdinvesting-Markt.

Da immer mehr unterschiedliche Produkte auf dem Crowdinvesting-Markt angeboten werden, sehen wir die Plattformen in der Pflicht, aktiv aufzuklären. Die Anleger müssen verstehen, in was genau sie investieren und zu welchen Konditionen. Auch eine möglichst große Vergleichbarkeit der Produkte finden wir wichtig.

CrowdCircus: Mit welchen Erwartungen gehen Sie in das neue Jahr? Mit welchen Initiativen und Entwicklungen darf man 2018 von Ihrer Plattform rechnen?

Volker Wohlfarth: 2018 wird ein Wachstumsjahr für den Markt und für uns – davon gehen wir fest aus. Es wird sowohl für die Immobilienbranche als auch für die Finanzbranche ein spannendes Jahr. Crowdinvesting befindet sich genau in der Schnittstelle zwischen Fintech und Proptech und wir entwickeln weiter Produkte für Anleger und Projektentwickler, die die jeweiligen Bedürfnisse abdecken.

Zinsbaustein.de wird in 2018 mehr Projekte anbieten, damit unsere Anleger ein Portfolio mit unterschiedlichen Standorten, Immobilienklassen etc. aufbauen können.

Zusätzlich arbeiten wir daran, unsere Projekte noch besser zu erklären und mit prägnanten, datenbasierten Darstellungen mehr Vergleichbarkeit zwischen ihnen zu schaffen. 

Außerdem werden wir das neue Jahr nutzen, um unsere zusätzlichen Standbeine „Privatplatzierung“ und „institutionelles Geschäft“ weiter auszubauen. Dadurch sichern wir uns gegen mögliche regulatorische Änderungen ab und können Kunden, die gerne mehr als 10.000 Euro in Immobilien investieren möchten, maßgeschneiderte Produkte bieten.   

Unseren Grundsatz der konservativen Projektselektion werden wir beibehalten. Der hohe Qualitätsanspruch bei der Auswahl der Projektpartner und bei den Projekten steht für uns auch in 2018 im Mittelpunkt unseres Handelns.

CrowdCircus: Vielen Dank für das Gespräch & viel Erfolg für 2018!

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