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Crowdfunding-Jahresrück- und Ausblick | BERGFÜRST im Interview

CrowdCircus.com 31 Januar 2018

Highlights 2017, Wünsche an den Regulator & die Konkurrenz, Pläne 2018 | Dr. Guido Sandler, CEO & Gründer der deutschen Immobilien-Crowdinvesting-Plattform BERGFÜRST, im Interview mit CrowdCircus.com.

CrowdCircus: Wie würden Sie das Crowdfunding-Jahr 2017 in nur einem Wort beschreiben?
Dr. Guido Sandler: Dynamisch

CrowdCircus: Auf welche Highlights 2017 werden Sie und Ihr Team noch länger stolz zurückblicken? 
Dr. Guido Sandler: Ein Highlight war die Einführung des besicherten Bankdarlehens als neues Anlageprodukt bei uns. Dieses bietet unseren Anlegern viele Vorteile gegenüber den qualifizierten Nachrangdarlehen, wie sie von allen anderen Crowdinvesting-Plattformen angeboten werden. So kann ein Bankdarlehen mit Sicherheiten ausgestattet werden. Diese können als grundbuchliche Besicherung, persönliche Bürgschaft und/oder als Abtretung von Mieteinnahmen ausgestaltet sein. Unsere Investoren stehen dabei – im Insolvenzfall – direkt hinter der erstrangig finanzierenden Bank im zweiten Rang. Zudem hat unser Anlageprodukt, anders als bei den qualifizierten Nachrangdarlehen, einen festen Fälligkeitstermin. Hier gilt: Selbst wenn die Darlehensrückführung die Insolvenz der Projektgesellschaft auslöst, kann der Tag der Rückzahlung nicht einseitig verschoben werden.

Zudem wurden auf BERGFÜRST 2017 neun Projekte erfolgreich abgeschlossen und Anleger-Darlehen im Volumen von rd. EUR 4,6 Mio. inklusive Zinsen fristgerecht zurückgeführt – ein wichtiges Signal in Richtung Anlegervertrauen.

Dr. Guido Sandler, CEO & Gründer der deutschen Immobilien-Crowdinvesting-Plattform BERGFÜRST, im Interview mit CrowdCircus.com. 


CrowdCircus: Stichwort „Neujahrsvorsätze“: Welche Hoffnungen beziehungsweise Wünsche äußern Sie an die nächste Bundesregierung mit Bezug auf die weitere Entwicklung sowie Organisation und Regulierung des Crowdfunding-Marktes?
Dr. Guido Sandler: Die Europäische Kommission plant noch in dieser Legislaturperiode die Crowdinvestingbranche europaweit einheitlich zu regulieren. Wir wünschen uns eine marktorientierte und pragmatische Unterstützung der Bundesregierung bei diesem Vorhaben. Ferner wünschen wir uns, dass die Bundesregierung die europäischen Regelungen zum Wertpapierprospektgesetz zügig und unter positiver Nutzung des Gestaltungsspielraums in nationales Recht übernimmt.

CrowdCircus: Der deutsche Crowdfunding-Markt wächst und umfasst mittlerweile eine hohe Anzahl unterschiedlichster Plattformen – haben Sie hinsichtlich einer langfristig erfolgreichen und fairen Marktentwicklung konkrete Vorschläge oder Erwartungen, die Sie sich von Mitbewerbern wünschen oder sogar voraussetzen?
Dr. Guido Sandler:
Alle Plattformen profitieren, wenn jeder Anbieter sich höchste Qualitätsstandards auferlegt. Das heißt insbesondere die Projekte gewissenhaft auswählt und die Anleger so transparent und umfassend wie möglich über die Bauvorhaben informiert.  

CrowdCircus: Mit welchen Erwartungen gehen Sie in das neue Jahr? Mit welchen Initiativen und Entwicklungen darf man 2018 von Ihrer Plattform rechnen?
Dr. Guido Sandler:
Das Jahr 2017 war für uns erfolgreich – und für 2018 haben wir uns noch mehr vorgenommen. Natürlich möchten wir die Anzahl der Emissionen weiter steigern und wir streben an, die Regionen, in denen wir Immobilien anbieten, weiter auszubauen –  insbesondere international. Darüber hinaus haben wir auch auf der Produktebene noch einiges vor. Hier möchten wir noch nicht zu viel verraten. Unsere Anleger dürfen also gespannt sein!

CrowdCircus: Vielen Dank für das Gespräch & viel Erfolg für 2018!

Tipp der CrowdCircus-RedaktionEine Übersicht aktueller Immobilien-Crowdinvesting-Projekte finden Sie hier auf CrowdCircus.com.


© CrowdCircus
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