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Crowdfunding

Erinnerungsmal Dulag-Strasshof

Beim Projekt „Erinnerungsmal Dulag-Strasshof“ handelt es sich um eine abgeschlossene Crowdfunding-Kampagne, die auf der österreichischen Crowdfunding-Plattform „Respekt.net“ abgewickelt wurde.

Abgeschlossen
Finanzierunglimit € 2.966
Finanzierungstart 28.06.2011
Finanzierungsende 28.10.2011
Erinnerungsmal Dulag-Strasshof - Respekt.net
» Direkt zur Plattform » Mehr Infos zur Plattform

So beschreibt die Plattform "Respekt.net" das Crowdfunding-Projekt "Erinnerungsmal Dulag-Strasshof"

Durchgangslager (Dulag) Strasshof Der Bahnhof Strasshof wurde bei Ausbruch des 2. Weltkrieges zum wichtigsten Nachschubbahnhof für die russische Front ausgebaut – Altbgm. Josef Neidhart hat das in seinen Chroniken ausführlich beschrieben, GR Erich Hoffmann hat ein Buch zur Geschichte des Bahnhofs verfasst. Dieser Umstand machte Strasshof auch zum idealen Umschlagplatz für Menschentransporte.   Im Sommer des Jahres 1940 ging ein Durchgangslager in Betrieb, das am Westrand des Ortes in Nachbarschaft der ‚Universale’ mit einem Fassungsraum für 6.000 Personen errichtet war. Wurden in den ersten Jahren hauptsächlich freiwillige ArbeiterInnen aus den sukzessive eroberten Ostgebieten einquartiert, so kamen in den folgenden Jahren immer mehr zwangsweise Rekrutierte aus allen Teilen Südeuropas und Frankreichs dazu, die danach zu Arbeiten in Rüstungsbetriebe im Raum Wien und als Arbeitskräfte in der Landwirtschaft verteilt wurden. Das Lager hatte autonomen Status, die Gemeinde Strasshof war nur für die Bestattung der verstorbenen Insassen zuständig, sie wurden in einem Massengrab im Friedhof begraben – daran erinnert dort ein Gedenkstein. Im Jahr 1944 übernahm die SS die Lagerleitung und machte daraus in der Folge ein Konzentrationslager, in das mehr als 21.000 ungarische Juden deportiert wurden. Viele von Ihnen wurden über Strasshof weitertransportiert nach Bergen-Belsen oder Theresienstadt und kamen dort um. Die Existenz und die Lage dieses Durchgangs-lagers ist vielen StrasshoferInnen unbekannt. Angeregt durch die tragischen Ereignisse während des Krieges, der Geschichte um Natascha Kampusch, vierfach Morde und ihre Kindheitserlebnisse in Strasshof verfasste Dr. Irene Suchy einen Artikel im Spectrum der Presse ‚Das Strasshof meines Lebens’. Daraufhin formierte sich eine Gruppe von StrasshoferInnen, die gemeinsam mit ihr die Aufarbeitung der Geschehnisse der NS-Zeit anstreben. Es soll zur Erinnerung an das Durchgangslager ein Mahnmal in der Nähe der Universale-Unterführung...

» weitere Projektdetails direkt auf der Crowdfunding-Plattform Respekt.net
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