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Crowdfunding

Einmal Guantánamo – Immer Guantánamo?

Beim Projekt „Einmal Guantánamo – Immer Guantánamo?“ handelt es sich um eine abgeschlossene Crowdfunding-Kampagne, die auf der österreichischen Crowdfunding-Plattform „Respekt.net“ abgewickelt wurde. Die Kampagne konnte ein Gesamtvolumen von € 24.330 über die Crowd einsammeln.

€ 24.330
Abgeschlossen
100% finanziert von € 24.330 176 Unterstützer
Finanziert € 24.330
Finanzierunglimit € 24.330
Finanzierungstart 11.07.2011
Finanzierungsende 11.03.2012
Einmal Guantánamo – Immer Guantánamo? - Respekt.net
» Direkt zur Plattform » Mehr Infos zur Plattform

So beschreibt die Plattform "Respekt.net" das Crowdfunding-Projekt "Einmal Guantánamo – Immer Guantánamo?"

Was ist passiert?  Mustafa Ait Idir und Hadj Boudella gehören zu einer Gruppe von sechs Bosniern algerischer Herkunft („Algerian Six“), die im Jänner 2001 von US-amerikanischen Truppen in Sarajevo entführt und nach Guantanamo verschleppt wurden. Im November 2008 erklärt ein ziviles US-Bundesgericht ihre Inhaftierung für illegal und ordnete die sofortige Freilassung an. Während ihrer siebenjährigen Haft in Guantanamo wurden weder Mustafa Ait Idir noch Hadj Boudella offiziell angeklagt, sämtliche Anschuldigungen sind in der Zwischenzeit fallen gelassen worden (siehe zB dbzgl. Washington Post Artikel).   Wie alle anderen der sogenannten „Algerian Six“ lebten Hr. Ait Idr und Hr. Boudella seit vielen Jahren in Bosnien, gründeten Familien und hatten die bosnische Staatsbürgerschaft erworben. Hr. Ait Idir arbeitete als IT-Techniker, Hr. Boudella war mit der Verteilung humanitärer Güter in Bosnien bei einer NGO betraut. Im Oktober 2001, bald nach den Anschlägen vom 11. September, werden Hr. Ait Idr und Hr. Boudella nach Hinweisen von US Behörden u.a. der Planung von Terroranschlägen auf die britische und amerikanische Botschaft in Sarajevo beschuldigt und durch die bosnische Exekutive verhaftet. Trotz intensiver Untersuchungen urteilt im Jänner 2002 der Oberste Gerichtshof in Sarajevo, dass die Inhaftierung aufgrund mangelnder Beweise aufzuheben ist. Doch noch bevor die Inhaftierten das Untersuchungsgefängnis verlassen können, werden sie von den bosnischen Behörden an in Bosnien stationierte US-Soldaten übergeben und anschließend nach Guantanamo überstellt. Der politische Druck wiegte schwerer als das Urteil des Obersten Gerichts. Die bosnische Menschenrechtskammer, der damals auch Prof. Manfred Nowak, Leiter des Ludwig Boltzmann Institutes für Menschenrechte angehörte, verurteilte die Entführung als Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention (siehe Video). Botschafter Wolfgang Petritsch, damals Hoher Repräsentant in Bosnien, setzt sich seitdem für die Freilassung...

» weitere Projektdetails direkt auf der Crowdfunding-Plattform Respekt.net
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